Root Server mieten – Server Vergleich 2019 | webhosting-germany.de

Root Server mieten – Webhosting für Profis und Fortgeschrittene

Root Server mietenWenn Sie einen Root Server mieten wollen, dann sollten Sie sich vorher genau überlegen ob Sie diesen mächtigen Server benötigen oder ob ein günstigerer Webserver ausreicht. Unser Artikel zeigt Ihnen was Sie vor der Anmietung eines dedizierten Root Servers beachten sollten.

Der Begriff Root Server (Root = Wurzel) bezieht sich auf die DNS-Wurzel (siehe weiter unten). Betreiber von umfangreichen Webprojekten müssen in der Regel einen Root Server mieten. Dazu gehören etwa große Online Shops, die Webseiten hochfrequentierter Onlinedienste oder auch die Seite einer sehr populären Community.

Diese Anbieter und Webseitenbetreiber benötigen eine hohe Performance und viele Konfigurationsmöglichkeiten, die das sonst übliche Shared Webhosting nicht bieten kann. Wenn Sie zu diesen Anbietern gehören, ermitteln Sie durch einen Root Server Vergleich den bestmöglichen Hoster, bei dem Sie einen Root Server mieten sollten. Sie können dort individuelle Einstellungen nach Ihren benötigten Anforderungen vornehmen.

Was ist ein Root Server genau?

Der Root Nameserver oder kurz Root Server löst einen Domain-Namen an der Wurzel des DNS (Domain Name System) auf. Das bedeutet: Er übersetzt diesen Namen wie etwa „mein-onlineshop.de“ in eine IP-Adresse. Wenn Shop- und Webseitenbetreiber einen Root Server mieten wollen und nach entsprechenden Hosting-Angeboten suchen, finden sie diese oft unter „dedizierter Server“.

Das bedeutet einfach ein Server, der nur einem Kunden zugeordnet ist (dediziert = zugeordnet, zugehörig). Der dedizierte Server unterscheidet sich vom Shared Server insofern, als dass dem Kunden die gesamte Kapazität des Servers zur Verfügung steht, während beim Shared Hosting diese zwischen verschiedenen Kunden aufgeteilt wird (shared = geteilt).

Webseitenbetreiber werden immer dann einen Root Server mieten, wenn sie auf dessen hohe, ungeteilte Kapazität angewiesen sind. Im Root Server Vergleich lässt sich auch feststellen, welche Dienste sich einrichten lassen. Das hängt von den verwendeten Software Applikationen des Hosters ab.

Unser Tipp: Root Server von Hetzner

Einsatzgebiete von Root Servern im Vergleich

Bei welchen Anwendungszwecken sollten Sie einen Root Server mieten? Folgende Einsatzgebiete gehören zweifellos dazu:

Web Server:

Diese Server sind erforderlich, um Inhalte an einen Client auszugeben. Das geschieht über das HTTP-Übertragungsprotokoll an den Client-Browser. Dieser stellt anschließend das Dokument so zur Verfügung, dass dessen Daten von mehreren Usern gleichzeitig aufgerufen werden können. Weitere Funktionen eines Webservers, den Sie als Root Server mieten können, sind beispielsweise Zugriffsbeschränkungen, Protokolle oder Verschlüsselungen.

Mail Server: Ihrem Namen entsprechend steuern diese Server aus dem Root Server Vergleich den gesamten E-Mail-Verkehr eines Unternehmens. Wenn dieses sehr viele interne E-Mail-Adressen verwalten muss, wird es zu diesem Zweck einen Root Server mieten.

Dieser verteilt die ankommenden E-Mails, deren Adresse meistens einen einheitlichen Beginn hat („info@maschinenbau. … .de“), auf einzelne Postfächer entsprechend des zweiten Teils des Mailnamens („info@maschinenbau.schmidt.de“ oder „info@maschinenbau.mueller.de“). Im umgekehrten Fall des Postausgangs übernimmt ebenfalls der Root Mailserver die Verwaltung.

Nameserver: Das ist wie oben beschrieben die klassische Aufgabe eines Root Servers – die Übersetzung von Web- in IP-Adressen. Das Verfahren erleichtert und strafft den Onlineverkehr.

Normalerweise werden Webadressen immer durch einen Root Server aufgelöst, der aber nicht ein dedizierter Server für den Kunden sein muss, sondern zu einer Organisation unter der Koordination der ICANN gehören kann.

Firmen, die als Nameserver einen eigenen Root Server mieten, beschleunigen damit ihren Internetverkehr.

Datenbankserver: Auch Firmen, die sehr große Datenbanken in der Cloud betreiben, sollten hierfür aus Kapazitätsgründen einen Root Server mieten.

Chatserver: Im Chatverkehr herrscht sehr viel Traffic, den am besten ein Root Server bewältigt.

Gameserver: Nicht zuletzt benötigen Games so viel Kapazität, dass die Anbieter hierfür in der Regel einen Root Server mieten.

Root Server mieten: Welche Vorteile bietet Ihnen das?

Vorrangig werden Sie im Root Server Vergleich feststellen, dass dieser als dedizierter Server für Ihre Seiten eine deutlich höhere Performance als ein Shared Server oder gar nur eine Workstation in Ihrem Unternehmen bringt. Beim Shared Webhosting teilen sich manchmal 100 Kunden und mehr einen einzigen Server. Bei kleineren Webprojekten genügt das, aber nicht bei einem Online Shop, auf den gleichzeitig unter Umständen mehrere Tausend Nutzer zugreifen. Lesen Sie hierzu auch mehr in unserem großen Webhosting Vergleich.

Auch die Art der Anwendungen – beispielsweise das Bereitstellen von Bildern, Videos, Grafiken oder Games mit hohen Datenmengen – erfordern sehr oft, dass die Anbieter einen Root Server mieten. Dieser bietet die gesamte Hardwareleistung des Servers und die verfügbare Bandbreite sowie den möglichen Traffic exklusiv einem einzigen Nutzer an. Das genügt für sehr viele Nutzer gleichzeitig und auch für leistungsintensive Anwendungen. Dieser Vorteil, der sich insgesamt unter „Kapazität“ zusammenfassen lässt, ist aber nicht der einzige.

Im Root Server Vergleich werden Sie feststellen, dass auch die Konfigurationsmöglichkeiten sehr viel größer sind. Auf dem dedizierten Server gibt es hierfür keinerlei Beschränkungen. Sie können jegliche Einstellungen für den Betrieb Ihrer gewünschten Anwendungen und Dienste selbst vornehmen. Wählen Sie Ihr bevorzugtes Betriebssystem, die nötigen Applikationen, Richtlinien und Konfigurationseinstellungen, Scriptsprachen und Datenbankanwendungen selbst aus.

Sicherheit als großer Vorteil bei Root Servern

Nicht zuletzt ist die Ausfallsicherheit von Root Servern sehr hoch, auch sind sie ausgezeichnet gegen Angriffe geschützt. Sie können die dreifache Belastung des Normalbetriebs verarbeiten. Das führt dazu, dass selbst bei massiven Störungen oder der Abwehr eines DDoS-Angriffs die Nutzer davon so gut wie nichts bemerken. Diese Distributed-Denial-of-Service Attacke bedeutet, dass ein Server von verschiedenen Rechnern aus mit Anfragen überflutet wird, um ihn lahmzulegen.

Der Effekt ist der sogenannte DoS (Denial of Service), also die Nichtverfügbarkeit des Dienstes. Es handelt sich dabei grundlegend nicht um einen Hackerangriff, da es nicht um das Abgreifen von Daten geht, sondern um einen Sabotageakt, der von politischen Aktivisten, Hacker-Vandalen oder auch Konkurrenten durchgeführt werden kann. Wenn Sie einen leistungsfähigen Root Server mieten, sind Sie auch in einem solchen Fall vor einem Ausfall Ihrer Webseite geschützt.

Root Server Vergleich: Gibt es auch Nachteile?

Wenn ein Root Server in den USA steht, könnte das Mitsprache- und Zugriffsrecht der US-Regierung problematisch sein. Schon die ICANN, die viele öffentliche Root Server verwaltet, ist eine kalifornische Institution und untersteht damit den US-Gesetzen. Sie untersteht sogar durch ein MoU (Memorandum of Understanding) dem US-Handelsministerium. Mit VeriSign gibt es eine verteilende Instanz, welche Root-Zonenänderungen zuweist.

Auch dies ist ein der US-Gesetzgebung unterstehendes kalifornisches Unternehmen. Es gibt aber Internetpioniere, die den Einfluss der US-Regierung auf das DNS verringern möchten. Unter anderem gründete Paul Vixie schon 2002 das ORSN (Open Root Server Network) als alternativen Root.

Zwischenzeitlich (zwischen 2008 und 2013) war dessen Betrieb eingestellt worden, inzwischen wurde er wieder aufgenommen. Es ist allerdings festzuhalten, dass diese Kritik nur die Root Server in öffentlicher Verwaltung betrifft.

Wenn Sie hier in Deutschland, im D.A.C.H.-Gebiet oder in ganz Zentraleuropa einen Root Server mieten, dürfte dieser inzwischen unabhängig von der Einflussnahme durch die US-Regierung sein. Achten Sie beim Root Server Vergleich darauf, wo der Hoster sein Rechenzentrum betreibt.

Zudem sollten Sie als Betreiber eines Root Servers gute Linuxkenntnisse um den Server individuell konfigurieren zu können.

Für wen eignen sich Root Server (dedizierte Server)?

Ein Root Server ist die ideale Basis für jeden Webmaster mit einem hohen Anspruch an Funktionalität und Leistung. Den Einsatzzwecken von dedizierten Servern sind praktisch keine Grenzen gesetzt. Die uneingeschränkten Konfigurationsmöglichkeiten ermöglichen ebenso wie die exklusiv verfügbare Performance das Umsetzen von Projekten aller Art.

Online Shops und spezielle Online Dienste wie Dienstleistungsagenturen (Vermittlung von Jobs, Freelancer-Aufträgen etc.) sollten immer einen Root Server mieten. Wer mag, kann damit sogar seinerseits ein eigenes Angebot für Webhosting einrichten.

Auch Game Server und große Datenbänke funktionieren mit der Performance von einfachen Webspace Paketen nicht. Die zahlreichen Konfigurationsmöglichkeiten von Root Servern verlangen allerdings von deren Nutzern relativ gute Administrationskenntnisse.

Sie können zwar Aufgaben an den Hoster delegieren, sollten aber dennoch auch selbst imstande sein, wichtige Sicherheitseinstellungen und Updates einzurichten bzw. vorzunehmen. Dann haben sie die Gewähr, dass ihr Root Server stets stabil und sicher läuft. Kunden ohne dieses Fachwissen müssen sich für den Managed Service entscheiden, wenn sie einen Root Server mieten. Das ist naturgemäß teurer – um wie viel, zeigt der Root Server Vergleich.

Worauf sollten Sie bei Root Servern achten?

Die Auswahl eines Anbieters ist gar nicht so einfach. Es gibt zahllose Hoster, bei dem Sie einen Root Server mieten können. Die Nachfrage ist allerdings ebenso hoch, sodass immer neue Anbieter auf diesen Markt drängen. Gehen Sie davon aus, dass es mehrere Hundert Hoster mit entsprechenden Angeboten gibt. Worauf Sie im Root Server Vergleich achten, hängt auch vom Einsatzzweck des Servers ab. Schon die Wahl des Betriebssystems kann entscheidend sein.

Die meisten Hoster setzen bei Root Servern auf Linux, doch in den letzten Jahren haben sich auch Windows Systeme erfolgreich etabliert. Für bestimmte Anwendungen könnten sie vorteilhafter als Linux sein. Zu beachten sind außerdem CPU-Leistungen und die Größe des Arbeitsspeichers.

Sollten Sie für Games einen Root Server mieten, ist die Performance das A und O. Die verbauten Festplatten sollten viel Speicherplatz bieten. Die Datensicherheit kann durch ein RAID System erhöht werden. Höhere Zugriffsgeschwindigkeiten garantieren moderne SSD Festplatten.

Wesentliche Punkte sind die Netzwerkanbindung und die Art der Back-ups. Des Weiteren zählen im Root Server Vergleich natürlich auch Vertragsdetails wie Einrichtungsgebühren, Laufzeiten und Support.

Kriterien für einen guten Root Server im Überblick

Im Überblick lassen sich die wichtigsten Kriterien für einen Root Server Vergleich wie folgt zusammenfassen:

CPU und RAM: Wenn Sie einen Root Server mieten, müssen Sie darauf achten, ob Ihnen der Hoster einen Prozessor mit hoher Taktfrequenz und mehreren CPU-Kernen anbieten kann und was das kostet. Bedenken Sie auch den benötigten Arbeitsspeicher für Ihren Betrieb. Wählen Sie lieber etwas mehr.

Festplatte: Hier zählt der vorhandene Speicherplatz. Wenn der Hoster ein RAID System einsetzt, kann und muss er mit mehreren Festplatten arbeiten. Das ist teurer, aber auch sicherer.

Anbindung: Die beste Netzanbindung bietet nach dem gegenwärtigen Stand der Technik (2019) ein Gigabit Port, doch manche Hoster arbeiten noch mit dem 100Mbit Port. Für kleinere Anwendungen kann dieser genügen und immerhin preiswerter sein. Erkundigen Sie sich, welche Datenrate der Provider permanent zusichert.

Traffic: Normalerweise sollte der Traffic im Preis inbegriffen sein. Doch bei manchen Hostingpaketen zahlen Sie ab einem bestimmten Aufkommen mehr. Wie viel mehr?

Datensicherheit: Achten Sie darauf, dass Ihnen der Hoster automatische Back-ups zusichert. Diese können (fast) sekundengenau in der Cloud stattfinden. Damit haben Sie praktisch keine Datenverluste mehr zu befürchten.

Support: Idealerweise bietet Ihnen der Hoster einen 24/7/365 Support an. Achten Sie darauf, ob bestimmte Supportleistungen nur kostenpflichtig angeboten werden.

Vertragslaufzeit: Eine kurze Vertragslaufzeit ohne automatische Verlängerung, aber mit Erinnerung an die Verlängerung ist vorteilhaft. Schauen Sie auch auf die Kündigungsfristen.

Gebühren: Die Hoster operieren mit unterschiedlichen Gebührenstrukturen. So können Monats-, Einrichtung- und Supportgebühren entstehen. Diese Modelle sollten Sie gut bedenken, ehe Sie einen Root Server mieten.

Diese genannten Punkte sind gelten pauschal für den Vergleich von Root Server Angeboten. Für Ihr spezielles Projekt müssen Sie noch etwas genauer hinschauen. Das macht im Vorfeld die Evaluation erforderlich, welcher Datendurchsatz und welche Datenmengen bei Ihnen voraussichtlich anfallen werden.

Root Server Faktoren selber testen

Diese Faktoren lassen sich auch bei einem kleinen Versuchsprojekt messen, wobei die erforderliche Kapazität mit einem höheren Kundenaufkommen nicht unbedingt gleichmäßig steigt. Kalkulieren Sie Peaks ein: Sie machen beispielsweise einen Online Shop auf und stellen dann fest, dass Ihre Kundschaft zu ganz bestimmten Zeiten – Sonntagnachmittag – bei Ihnen einkauft. Die Zugriffe auf Ihren Shop liegen in dieser Zeit um den Faktor 10 höher als an allen übrigen Tagen. Dem muss Ihr Root Server standhalten können.

Unser Fazit zum Thema Root Server mieten

Wählen Sie den Hoster, dessen Paket auf jeden Fall – zu einem vertretbaren Preis – Ihr Daten- und Trafficaufkommen auch nach einem gewissen Wachstum gewährleistet. Das Paket sollte unbedingt skalierbar sein. Bevor Sie einen Root Server mieten sollten Sie auch genau die Webseiten der einzelnen Anbieter besuchen und genau vergleichen.