Die besten Webhoster 2019 – alle Anbieter und wichtige Informationen

Was ist ein Webhoster und worauf muss man achten?

webhosterWas ein Webhoster ist und welche Dienstleistungen er anbietet ist im Groben sehr schnell erklärt. Bei einem Hoster handelt es sich um eine Firma die Speicherplatz auf einem ihrer Server für Firmen und Privatkunden bereitstellt.

Diese Server werden je nach Bedarf in verschiedener Form wie beispielsweise vServer, Managed Server oder Dedicated Server von Providern bereit gestellt. Sie mieten sich im Prinzip einem Platz im Internet, welchen Sie ganz nach Ihren Wünschen gestalten können.

Diese Dienstleistung gibt es von unterschiedlichen Anbietern und in unterschiedlichen Preissegmenten. Jedoch haben Sie alle eins gemeinsam: Sie brauchen einen leistungsstarken Server, der im Optimalfall auf SSD Festplatten bereitgestellt wird.

Sobald Ihre Domain gewählt haben und die Internetpräzens fertiggestellt wurde, muss sie 24 Stunden erreichbar sein. Ein Ausfall wäre nicht nur für Sie, sondern auch für den Webhoster ein großer Verlust.

Deshalb gilt an dieser Stelle: Prüfen Sie den Webhoster im Vorfeld genau, damit Sie später keine bösen Überraschungen erleben. Bei uns finden Sie Berichte über alle wichtigen Hosting Firmen in Deutschland

Worauf müssen Sie bei der Wahl des Webhosters achten?

Bevor Sie nun Ihren Internetauftritt öffentlich machen, sollten Sie sich mit einem Webhosting Vergleich für einen Provider und dessen Webhosting entscheiden. Nehmen Sie nicht das erstbeste Angebot. Vergleich lohnt sich. Es gibt 3 wichtige Dinge auf, die Sie bei der Wahl achten sollten. Machen Sie ich bereits vor der Suche Gedanken dazu. So fällt Ihnen der Vergleich und auch die spätere Auswahl um einiges leichter.

  1. Bedarf
  2. Preis – Leistung
  3. Sonstige Aspekte

Bedarf an Webspace und Datenbanken

Der erste Schritt in Richtung Webhoster ist die Bedarfsermittlung. Hier kann es hilfreich sein, wenn Sie sich eine Liste anlegen. So können Sie die wichtigsten Punkte festhalten und bekommen tatsächlich das, was Sie auch wirklich benötigen.

Achten Sie darauf, ob Ihnen eine einfache HTML Seite ausreicht. Vielleicht möchten Sie aber auch einen Blog betreiben. Manche Webhoster bieten hier schon spezielle Software und fertige Baukästen für eine Homepage um ein CMS wie WordPress oder Forensoftware mit nur einem Klick zu installieren.

Ein weiterer Punkt wäre die Option eine eigene E-Mail-Adresse zu bekommen. Außerdem ist es wichtig auf den Speicherplatz zu achten. Zum Beispiel brauchen Sie als Fotograf mehr Speicherplatz als ein privater Blogger. Ein weiter Punkt ist das Angebot an Traffic. Dieses wird von den Besuchern verwendet. Hier ist in jedem Fall eine Traffic Flatrate von Vorteil. Das sind die grundlegenden Pfeiler, die Sie bei der Auswahl auf jeden Fall beachten müssen.

Preis-Leistungs-Verhältnis

Wieviel Leistung bekommen Sie für Ihr Geld? Diese Frage ist nicht nur im Bereich des Webhostings wichtig. Natürlich möchten Sie möglichst viel für Ihr Geld vom Webhoster bekommen. Und da heißt es vergleichen.

Einige Anbieter haben Angebote, die neue potenzielle Kunden anlocken. Achten Sie hierbei unbedingt auf die Laufzeit oder auch auf Folgekosten. Ein weiter Aspekt ist der Inhalt des Pakets. Bezahlen Sie nur für das, was Sie auch wirklich brauchen. Die meisten Provider geben Ihnen die Möglichkeit Ihr Paket später aufzustocken. Sie können also mit einem kleinen Paket beginnen.

Sobald Sie merken, dass Ihnen der Speicherplatz, Datenbanken, Domains oder die Funktionen nicht mehr reichen, können Sie wechseln. Jedoch funktioniert dieses häufig nur nach oben hin. Achten Sie also darauf erst klein zu beginnen.

Sonstige Aspekte des Webhosters

Ein besonderes Augenmerk sollten Sie ebenfalls auf den Standort des Servers legen. Ist dieser im Ausland, gilt häufig ein gewisses Maß an Vorsicht. Serverstandorte im eigenen Land sind seriöser und haben weniger Ausfallzeiten.

Manche Webhoster bieten außerdem Software oder auch einfache Installationen für Ihre Webseite an. Gerade wenn Sie ein absoluter Neuling auf diesem Gebiet sind, ist das sehr hilfreich. Ein guter Support sollten ebenfalls vorhanden sein. Hier finden Sie zu jeder Zeit einen fachmännischen Berater, der Ihnen zur Seite steht.

Die 13 beliebtesten Webhoster in Deutschland

Sobald Sie sich auf die Suche nach einem seriösen Webhoster machen, kann Ihnen dieses Ranking eine echte Hilfe sein. Die Liste der beliebtesten Webhoster in Deutschland geben Ihnen einen Anhaltspunkt über einen seriösen und vor allem zuverlässigen Anbieter.

Provider und Dienstleister können nur beliebt sein, wenn sie erfolgreich sein. Vergleich Sie also ruhig zwischen diesen 12 und entscheiden Sie sich für den Anbieter, der Ihnen am meisten zusagt.

  • Hetzner
  • All Inkl.
  • 1&1
  • Strato
  • Domainfactory
  • Mittwald
  • Raidboxes
  • Host Europe
  • Webgo
  • Netcup
  • Webhoster AG
  • Alfahosting
  • Webspace4all

Kosten für einen guten Webhoster

Die Preise der einzelnen Anbieter und Hoster richtet sich natürlich nach den jeweiligen Leistungen. Wenn Sie sich bereits im Internet ein wenig umgesehen und vor allem verglichen haben, werden Sie bereits erkannt haben, dass häufig die kleinsten Pakete der Provider im Vergleich stehen. Sie können so zum Beispiel Webspace bereits für 0,99 Euro pro Monat erwerben.

Benötigen Sie jedoch viele zusätzliche Funktionen, einen erhöhten Speicherplatz oder auch Datenbanken oder Virenschutz kann der Preis bis zu 30 Euro im Monat steigen. Aus diesem Grund ist es wichtig bereits im Vorfeld zu klären, welche Art von Server Sie benötigen, wie viele Datenbanken und auch wie viel Speicher Ihre Internetseite braucht. Nur so können Sie das optimale Preis-Leistungsverhältnis rausfiltern.

Gibt es kostenlose Webhoster?

Kostenlose Webhoster gibt es einige. Jedoch sollten Sie vorsichtig sein und lieber zweimal lesen, wenn Sie sich für so ein Angebot entscheiden. Häufig müssen Sie bei diesen Paketen viele Abstriche machen. Die Provider finanzieren sich oft durch Werbung, welche auf Ihren Internetseiten geschaltet wird. Auch versteckte Mehrkosten sind hier keine Seltenheit. Außerdem gibt es noch einige Punkte, die häufig bei kostenlosen Anbietern auftauchen können.

Serverausfälle sind leider auf der Tagesordnung. Der Betrieb der Server kostet Geld. Je besser diese Server sind, desto mehr muss der Webhoster investieren. Bei einem kostenlosen Webspace handelt es sich also meistens um Leistungsarme Server, die schnell aufgeben. Außerdem sind diese Server langsamer und somit dauert das Laden der Seite oft länger. Das macht für den Besucher keinen Spaß und er wird wahrscheinlich den Weg auf Ihre Internetseite in Zukunft meiden.

Sicherheit ist auch ein Faktor, der bei dieser Variante auf der Strecke bleibt. Seiten werden teilweise gelöscht, ohne ein Backup zu besitzen. Auch ein Hacker hat es sehr einfach auf Ihre Daten zuzugreifen. Beides sind Faktoren, die Ihnen das Leben im Internet erschweren.

Handelt es sich bei Google und Amazon um Webhoster?

Amazon mit dem AWS und Google mit seinem Google Cloud Angeboten sind echte Alternativen zum bekannten Webhosting.

Bei der Amazon Variante sind Sie sehr flexibel bezüglich des Speicherplatzes und dem Server. Sie können in der Regel schnell und unkompliziert in ein höheres Paket wechseln. Ausfälle kommen so gut wie nie vor. Allerdings benötigen Sie hier ein gewisses Fachwissen rund um den Internetauftritt. Alle Einstellungen müssen von Ihnen selbst durchgeführt werden.

Das auf Linux basierende System Google Cloud ist ein wenig günstiger als bei Amazon. Das Prinzip ist jedoch das Gleiche. Sie können alle Funktionen und Ressourcen Ihren Wünschen entsprechend anpassen. Beide Anbieter richten sich jedoch eher an die Großanwender. Sollten Sie also komplett neu auf diesem Gebiet sein, empfiehlt sich einer der bereits bekannten und herkömmlichen Webhostern.